Die Saison 2026 läuft für mich bereits seit März, jetzt, Mitte Mai, ist sie auch mit einem diesem ersten kleinen Tourbericht im Blog angekommen.
In der letzten Februarwoche habe ich immer häufiger auf die Prognose der Wetter-App des geringsten Misstrauens (Breezy Weather, eine Empfehlung für Android-Nutzer btw.) geschielt. Und Ende Februar war ich mich ziemlich sicher, dass der erste Freitag im März der Tag sein würde, an dem ich die Bolt aus dem Winterlager hole und mit einer kleinen Tour in die heimische Garage »überführe«. Ich informierte meine Werkstatt, welche gleichzeitig die Wintereinlagerung übernimmt, über meinen Plan und wir vereinbarten, dass ich die Bolt am Nachmittag des ersten Freitags im März holen werden würde.
Den Arbeitstag beendete ich pünktlich und ließ mich von meiner Frau die wenigen Kilometer zur Werkstatt fahren. Nachdem die Formalitäten geklärt waren - also die Bezahlung der durchgeführten Arbeiten wie einer kleinen Inspektion, Erneuerung des Vorderreifens und Instandsetzen des Abblendlichts (siehe hier), ging es auch schon los. Ich hatte mir eine kleine Runde von ca. 100 Kilometern »zurecht geklickt« und diese auf das Navigationstelefon geladen. Um langsam wieder reinzukommen, ging es vom südöstlichen Rand Münchens zuerst Richtung Oberpframmern, von hier wollte ich über bekannte Straßen einen Bogen nach Süden bis kurz vor Weyarn fahren, und dann über Feldkirchen, Glonn und die Hausstrecke langsam nach Hause.

Erster Halt
Im Wald zwischen Egmating und Aying legte ich die erste kurze Pause ein, nahm einen Schluck Wasser zu mir und machte ein paar Fotos. (Auf diesen kurzen, »Passknacker-freien« Fahrten gibt es ja keine wirklichen Ziele, also unterteile ich die Tour in Fotostopps.)
Im Anschluss geht es über Aying (wo mir eine Hochzeitsgesellschaft fast vors Motorrad gelaufen ist, vielleicht ist eine Durchgangsstraße nicht der perfekte Ort für ein Gruppenfoto?) und Großhelfendorf nach Grub bzw. Grubmühle. Ich wählte hauptsächlich kleine Nebenstraßen, hier war angenehm wenig los. Es war Freitagnachmittag, daher durfte ich die Straße von Grubmühle nach Kleinhöhenkirchen über die Mangfall völlig legal befahren.


Zweiter Halt
Kurz nachdem ich die Mangfall überquert hatte, hielt ich für ein paar weitere Bilder an. An diesem Punkt stand ich bereit ein paar mal, es lohnt sich aber auch immer wieder. Während ich da so stand und ein paar Bilder knipste, näherten sich von hinten zwei Kanufahrer, allerdings zu Fuß und mit ihren Kanus auf der Schulter. Ein paar Meter vor mir kletterten die beiden schließlich zur Mangfall runter und setzten ihren Weg zu Wasser fort.
Für mich ging es über Kleinhöhenkirchen nach Mittenkirchen, dann weiter nach Holzolling. Hier bog ich schließlich auf die kleine Straße Richtung Vagen durch das Leitzachtal ein.


Dritter Halt
Zwischen Esterndorf und Niederhasling hielt ich erneut für ein paar Bilder, kurz nachdem ich die Leitzach überquert hatte. Es war inzwischen nach 16 Uhr, die Sonne stand bereits dementsprechend tief und bescherte mir schöne Fotos. Von Vagen aus ging es dann schnell durch Bruckmühl und anschließend über Unterholzham und Thal nach Großhöhenrain.

Vierter Halt
Und ja, in Großhöhenrain war es erneut Zeit für ein paar Bilder. Hier ist unter anderem auch das Bild entstanden, dass ich für meine »Die-Saison-ist-gestartet-Meldung« verwendet habe. Von Großhöhenrain aus fuhr ich über Aschhofen und Unteraufham nach Feldkirchen, hier dann Richtung Norden über Percha und Unterlaus nach Glonn. Die langgezogenen Kurven zwischen Percha und Unterlaus sind traumhaft zu fahren, ich nutze das Stück auch gerne als »erweiterte Hausstrecke«.

Fünfter Halt
Ein paar hundert Meter vor Glonn hielt ich an einer kahlgeschlagenen Stelle im Wald an, die gerade frisch mit kleinen Bäumchen bepflanzt wurde. Die Bolt parkte ich vorsichtig, nicht dass noch einer der jungen Bäume beschädigt wird. Die Sonne stand nun noch etwas tiefer, was herrliche Bilder lieferte. Und auch der Blick auf die Berge in der anderen Richtung war toll. Glonn verließ ich schließlich wieder in Richtung Moosach, die Strecke hier ist aus Gründen des Krötenschutzes wieder zwischen 18 und 6 Uhr gesperrt - ich durfte noch passieren.

Sechster Halt
In einer Kurve der Hausstrecke, die etwas breiter als Ausweichstelle angelegt ist, hielt ich ein letztes Mal an und knipste ein paar Bilder, bevor es schließlich über Buch nach Zorneding ging. Hier vermied ich den direkten Weg über die B304 und machte noch einen kleinen Abstecher über Harthausen und Grasbrunn bevor ich schließlich die heimische Tankstelle erreichte und den Tank mit teurem Sprit befüllte.

Das war sie also, die erste Fahrt in der Saison 2026. 100 Kilometer exakt 112 Tage nach der Saisonabschlussrunde 2025, und das bei wirklich tollem Wetter. Die Saison startete sehr gut, so darf sie gerne weitergehen!
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