Mit der Bolt durch Bayern

... und über Bayerns Grenzen hinaus.

Boing, Fleck und Erdbeerberg

Das Wetter passte und ich hatte etwas Zeit um die Bolt zu bewegen. Es sollte keine große Tour werden, ich wollte einmal den Ebersberger Forst umrunden – teilweise auf Wegen, die ich bisher noch nicht erkundet hatte.

Ich fuhr zu erst in Richtung meiner Lieblingsstrecke. Von der B304 geht es Richtung Buch über Moosach nach Glonn – ein absoluter Traum. Doch auch dort musste ich erst mal hinkommen.

Vorbei an Maisfeldern

Es ging an Maisfeldern vorbei, der Himmel strahle herrlich blau – an diesem Tag sollte ich wohl keine Probleme mit dem Wetter bekommen. Nachdem ich einen kleinen Abstecher über einen geschotterten Waldweg genommen habe, kam ich auch schon zum oben erwähnten Anfang meiner Lieblingsstrecke.

Hier beginnt der Spaß
Maximilianseiche, Bildquelle

Vom Bucher Ortsausgang ging es direkt in den ersten Wald mit kurvigen kleinen Straßen. Am Ende des Waldes befindet sich die Maximilianseiche, bzw. die Reste der Maximilianseiche. Das war wohl mal eine historisch bedeutsame Eiche, vermutlich zwischen 700 und 800 Jahre alt. Die eigentlich Eiche stürzte wohl im April 1988 bei einem Sturm um, heute findet sich an der Stelle, an der sie stand, ein Denkmal aus Teilen des Originalbaums sowie eine Infotafel. Ab und zu halte ich hier ganz gerne an, steige ab und gehe die paar Schritte zum Denkmal – so auch an diesem Tag. Die Reste des Baumes wurden in etwa so aufgestellt, dass diese den echten Umfang nachbilden. Es war wohl ein beeindruckender Baum.

Maximilianseiche
Maximilianseiche
Im Hintergrund das Hinweisschild zur Maximilianseiche

Von hier ging es dann ins nächste Waldstück mit schmalen Straßen und schönen Kurven, und schon war ich in Moosach. Hier bog ich wie immer links ab, verließ den Ort und freute mich auf den Weg nach Glonn – auch wenn die Straße auf 60km/h limitiert ist, es reicht um Spaß zu haben.

Nach Glonn führte mich mein Weg weiter nach Feldkirchen-Westerham, ich nahm jedoch nicht die Straße, die direkt dort hinführt, sondern entschied mich für die schmalen Sträßchen über Lindach, Münster und Frauenreuth.

Schmale Straßen

Diese Straßen, gerade mal so breit wie ein Auto, sozusagen ein besserer Radlweg, machen wirlich Spaß. Meistens ist hier kein Verkehr, und man kann die Umgebung in aller Ruhe genießen.

Nach Frauenreuth ging es über Unterlaus nach Feldkirchen – übrigens auch eine Strecke, die absolut zu empfehlen ist. Feldkirchen verließ ich schließlich in Richtung Großhöhenrain.

Die Alpen immer im Blick

Über Beyharting und Tuntenhausen verließ ich den Landkreis Rosenheim langsam wieder Richtung Landkreis Ebersberg, hinter Emmering bog ich auf eine kleine, mir bisher unbekannte Straße ab. Und so durchfuhr ich den ersten Ort mit lustigem Namen des Tages: Boing!

Boing!

Ich folgte meinen kleinen Straßen Richtung Norden, irgendwann überquerte ich wieder die B304. Und zwischen dieser und der B12 erblickte ich auf der Karte den nächsten spannenden Ortsnamen – Erdbeerberg. Da musste ich natürlich auch kurz vorbei fahren.

Erdbeerberg

Erdbeerberg hat leider kein Ortsschild, nicht mal ein grünes… Und auch sonst gab es hier nicht viel zu sehen, bis auf die Radaranlage, die sich im Wald versteckt.

Was versteckt sich wohl da hinten?
Eine Radaranlage. In Erdbeerberg.

Mein Weg führte mich weiter Richtung Norden, inzwischen war ich im Landkreis Erding. Und als hätte Boing und Erdbeerberg noch nicht gereicht, durchfuhr ich noch den dritten Ort mit lustigem Namen an diesem Tag.

Fleck!

Kurz vor Erding schwenkte ich Richtung Süden, um langsam wieder nach Hause zu kommen. Spaßige Ortsschilder sind mir keine mehr begegnet. Wobei, ich wohne ja in Haar, das findet der ein oder andere eventuell auch amüsant.

Kurz vor zu Hause

Nach knapp 160 Kilometern war ich wieder zu Hause. Keine große Tour, aber trotzdem schön. Es muss ja nicht immer gleich tagesfüllend mit über 500 Kilometern sein.

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