Mit der Bolt durch Bayern

... und über Bayerns Grenzen hinaus.

Altmühltal und Bierfelder

An einem Samstag im Juni 2018, das Wetter war günstig, wollten die Bolt und ich durch Bayern. Grobes Ziel sollte das Altmühltal sein. Die Bolt war immer noch neu, und ich freute mich einfach nur mit dem Motorrad bei herrlichem Wetter eine Tour zu fahren.

Los ging es Richtung Erding und Moosburg, um dann an Landshut vorbei nach Norden Richtung Pfeffenhausen zu fahren. Kurz hinter Pfeffenhausen, in einem kleinen Dorf dann der erste Tankstopp. Ich glaube, ich habe hier zum ersten Mal an einer Tankstelle getankt, die eigentlich ein Autohaus ist. Egal, Benzin ist Benzin.

Ab Kehlheim folgte ich dem Lauf der Altmühl, die Staatstrasse entlang des Flusses schwingt sich in herrlichen Kurven durch die Landschaft.

Im Vordergrund: Bolt, im Hintergrund (nicht zu sehen): die Altmühl

Entlang der Altmühl ging es bis Gungolding, hier bog ich Richtung Süden ab, um vorbei an Ingolstadt durch die Holledau langsam nach Hause zu fahren.

In der Holledau standen die Bierfelder in voller Hopfenpracht, hier musste ich ebenfalls kurz für ein paar Bilder anhalten.

Bierfelder in der Holledau

Mein Weg führte mich immer weiter Richtung Süden und somit dem Ende der kleinen Tour entgegen. Mit jedem Kilometer war ich mir sicherer, mit diesem Motorrad keinen Fehlkauf getan zu haben. Entspanntes Cruisen durch die bayerische Landschaft, einfach traumhaft.

Die Bolt hat einen 12-Liter-Tank, bei einem Verbrauch von ungefähr 4,5 Litern auf 100 Kilometer komme ich somit ca. 260 Kilometer weit. Im Schnitt leuchtet die Reservelampe nach ca. 180 – 200 Kilometern auf, somit bleiben mir noch problemlos 50 Kilometer um entspannt eine Tankstelle zu finden. Und selbst wenn dann noch nichts auf dem Weg lag, sind noch ein paar Kilometer drin.

So genau wusste ich das jedoch bei dieser Tour noch nicht. Die Reservelampe leuchtete nach ca. 200 Kilometern auf und ich hatte noch etwa 40 Kilometer nach Hause. Also beschloss ich, bei der Tankstelle bei mir im Ort zu tanken, so wie ich es nach jeder Tour mache. (Hat den Vorteil eines vollen Tanks zu Tourbeginn.)

Leider lagen auf meinem Heimweg mehrere Baustellen mit diversen Umleitungen, somit fuhr ich Tankstelle erst nach 64 Kilometern nach dem Aufleuchten der Reservelampe meine Stammtankstelle an.

64,2 Kilometer nach Aufleuchten der Reservelampe – trotzdem noch Benzin im Tank

Zwischenzeitlich machte ich mir aufgrund der ganzen Umleitungen Sorgen, ob mein Plan mit der „Heimat-Tankstelle“ aufgehen würde. Aber ich habe die Tankstelle letztendlich doch erreicht und konnte 11,2 Liter tanken – somit war trotzdem noch knapp 1 Liter im Tank. Aber man muss es ja nicht bis zum letzten Tropfen ausreizen.

Apropos Spritverbrauch: Da ich ein Freund von Statistiken bin, führe ich seit dem ersten Tankvorgang mit der Bolt ein Konto bei Spritmonitor. Mein Verbrauch hat sich nach knapp 30.000 Kilometern bei 4,52 Liter auf 100 Kilometer eingependelt.

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