Mit der Bolt durch Bayern

... und über Bayerns Grenzen hinaus.

2021, Runde 2

Letzten Freitag kamen zwei Punkte zusammen, die mich sehr glücklich machen: Etwas Zeit und schönes Wetter. Ich war an diesem Tag im Home Office und konnte schon um halb drei Feierabend machen. Und im Gegensatz zu Samstag war das Wetter mit strahlendem Sonnenschein und knapp über 15 Grad Celsius hervorragend. Logische Konsequenz: Ab auf die Bolt, die zweite Runde der Saison 2021 sollte gefahren werden.

Gegen halb sechs bis sechs wollte ich wieder zu Hause sein, somit habe ich mir mit Calimoto schnell eine kleine Tour über knapp 150 Kilometer zusammengeklickt.

Etwa 150km, einmal über den Inn und zurück. (Screenshot Calimoto)

Also zog ich mich um und ging zum Motorrad – dort ärgerte ich mich noch kurz über den angefahrenen Absperrpfosten an meinem Parkplatz. Aber ich wollte Motorradfahren, entspannen und den Kopf frei kriegen, deswegen verschwanden die Gedanken daran auch schnell wieder. Ich fuhr die Tour im Uhrzeigersinn, also startete ich Richtung Markt Schwaben und von dort weiter nach Isen.

Kurze Pause für ein Foto

Ich starte die Saison meistens mit ein paar kleineren Ausfahrten, die so um die 100 bis 200 Kilometer Länge haben. Das hat erstens den Vorteil, dass ich mich wieder langsam an das Motorradfahren gewöhne. Und zweitens komme ich so an Strecken in der näheren Umgebung vorbei, die ich mit dem Auto im Winter eher nicht anfahre. Es ist immer wieder spannend, was sich in den paar Monaten seit der letzten Fahrt alles verändert hat. Hier steht ein neues Haus, dort hat die Straße einen neuen Belag oder auch nur neue Markierungen bekommen. Markante Bäume, die als Orientierungshilfe dienten, sind verschwunden. Baustellen verkünden neue Siedlungen am Rande kleiner Ortschaften.

Ein kleiner Weiher am Straßenrand

Von Isen aus schwenkte ich langsam Richtung Süden, grob Richtung Wasserburg. An Haag fuhr ich vorbei – ich möchte ja schöne Landschaften sehen und nicht durch Städte fahren.

Das Kennzeichen ist noch dreckiger als der Rest vom Motorrad.

Kurz nach Wasserburg erreichte ich den Wendepunkt der kleinen Tour, ab jetzt ging es langsam wieder Richtung Osten und schließlich nach Hause. Sonnenuntergang sollte gegen halb sieben sein, die Sonne stand auch schon etwas tiefer.

Panorama mit Bergblick

In Waldstücken lag am Straßenrand teilweise noch etwas Schnee, auch wenn diese Bilder es nicht wirklich vermuten lassen. Überhaupt, so lange ich durch sonnige Bereiche fuhr, war die Temperatur sehr angenehm. Aber besonders in schattigen Waldstücken war es doch noch sehr frisch.

Die Berge im Blick

Immer wieder hatte ich am Horizont die schneebedeckten Gipfel der Berge im Blick. Diese Ausfahrt führte mich nicht Richtung Alpen, doch die kommenden Touren werden wieder länger und bestimmt auch wieder in die Berge gehen.

Die Sonne steht tief – Licht und Schatten

Gegen Ende der Tour bog ich noch in einen kleinen Seitenweg ab, an dem ich bisher immer nur vorbei gefahren bin. Eine Sackgasse, die zu einem Parkplatz einer Kirche auf einer kleinen Anhöhe führt. Hier wollte ich schon immer mal hochfahren, einfach aus Neugierde. Und tatsächlich, oben am Ende der Straße angekommen, wurde ich mit einem tollen Ausblick belohnt.

Blick von der kleinen Anhöhe auf die Ortschaft

Da der Parkplatz im Schatten lag, wurde mir jedoch schnell frisch. Die Tour war eh fast zu Ende, also ging es ab hier nach Hause. Etwa 150 Kilometer, wie vermutet knappe 3 Stunden mit gelegentlichen Foto-Pausen. Ich freu mich auf weitere und auch längere Touren 2021.

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